Neue Selbsthilfegruppe
09.02.2015

Seit kurzem heißt die Selbsthilfegruppe Hof die Mitglieder des Bayerischen Schlaganfallverbandes e.V. willkommen!
zur Selbsthilfegruppe: SGH Hof



Mitgliederversammlung des
Bayerischen Verbandes Schlaganfallbetroffener e.V.
22.12.2014

Monika Herbst, Claudia Huber, Martin Steidler und Johann Hackl

Am 02.12.2014 fand die Mitgliederversammlung des Bayerischen Verbandes Schlaganfallbetroffener e.V. statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde dem Ehrenvorsitzenden, Johann Hackl, das Ehrenzeichen in Gold und den Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener Berchtesgadener Land e.V., Monika Herbst, sowie der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener Kiefersfelden e.V., Claudia Huber, jeweils das Ehrenzeichen in Silber verliehen. In Abwesenheit von Hedwig Nieberle von der Selbsthilfegruppe Pfaffenwinkel wurde auch dieser das Ehrenzeichen in Silber verliehen. Die Selbsthilfegruppen seien nahezu von erster Stunde an Mitglied im Verband gewesen. Die Ehrenzeichen sollen Ausdruck des Dankes und Anerkennung für die vielfältigen Arbeiten zugunsten der Schlaganfallbetroffenen und Angehörigen in den dortigen Regionen sein, so der Vorsitzende des Verbandes.

Martin Steidler



Gründungsfest zum 20jährigen Bestehen der Schlaganfallselbsthilfegruppe
BGL Vielfältiges Jubiläumsprogramm mit ökumenischem Gottesdienst,
Referat, Ehrungen und Aufführung einer Kindertanzgruppe
27.10.2014

Dieter Petras (rechts) vom Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener mit - von rechts Inge Henninger, Gruppenleiterin Monika Herbst, Monika Trautmann.

FELDKIRCHEN (schl) - Am 14. September 1994 wurde die Selbsthilfegruppe Schlaganfall in Ainring, von Monika Herbst, gegründet.
Bei diesem Treffen waren 14 Personen sowohl Betroffene als auch Angehörige anwesend. Jetzt nach 20 Jahren ist die Gruppe auf 34 Personen angewachsen und durfte das gut besuchte 20-jährige Gründungsfest im Gasthaus Gumping in Feldkirchen feiern. Das musikalische Geleit mit altbekannten Melodien auf der Saalbühne gab das „Edelweiß-Duo“ mit Inge und Manfred Henninger. Beide sind Mitglieder der Selbsthilfegruppe.

Der Auftakt zu den Jubiläumsfestlichkeiten erfolgte zunächst vormittags in der Marienkirche in Feldkirchen mit einem ökumenischen Gottesdienst, der vom katholischen Ruhestandspfarrer Anton Parzinger und seinem Kollegen von der Evang.-Luth. Kirche Werner Buckel beeindruckend gehalten wurde. In seiner Predigt zeigte Werner Buckel das Beispiel „vom Wunder mit dem Gelähmten der wieder gehen kann“ auf und übertrug dies auf die Selbsthilfegruppe, die einander im Krankheitsfall auch helfend zur Seite steht. Die klangvolle Umrahmung des Gottesdienstes gestaltete mit einfühlsamen Liedbeiträgen der „Ainringer Vierg`sang“ mit Sonja Mittermaier-Moka, Thomas Moka und dem Ehepaar Katrin und Christian Hofhans.

Die weltliche Feier fand anschließend im Gasthaus Gumping statt. Gruppenleiterin Monika Herbst stellte die Jubiläumsveranstaltung unter das Motto „Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn sich ein Anderer mitfreut.“ Zahlreichen Gästen entbot Monika Herbst ein herzliches Willkommen: Den beiden Seelsorgern Anton Parzinger und Werner Buckel mit Dank für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes, 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer als Vertreterin der Gemeinde Ainring sowie der langjährigen Begleiterin der Selbsthilfegruppe Gabi Noreisch. Vom Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener waren Dieter Petras und seine Lebensgefährtin Frau Horst anwesend. Grüße gingen ferner an die Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle im Berchtesgadener Land Marie-Therese Roozen, an die Geschäftsführerin der Klinik Medical Park Loipl in Bischofswiesen. Vom Roten Kreuz waren die Leiterin der Bereitschaft Ainring Alexandra Heßberger und ihr Stellvertreter Heinrich Schnell gekommen. Ein Willkommen galt auch der Leiterin der Parkenson-Selbsthilfegruppe Inge Fleischer und Gudrun Lederer (eine Frau der ersten Stunde) und der ehemaligen langjährigen Stellvertreterin der SHG Ainring, Monika Trautmann, die extra aus Schleswig-Holstein angereist war. Viel Lob erfuhren unter den Besuchern im Gumpeisaal die ehrenamtlichen Helfer von der Rot-Kreuz-Bereitschaft Ainring, die mit viel Engagement die monatlichen Gruppentreffen begleiten: Sylvia Wetzelsberger, Familie Leppertinger mit Waltraud, Manuela und Gerhard, Busbegleiter Hans Vocklinger, Unterstützer beim Grillfest Familie Sabine und Erich Hametner. Gedankt wurde den Spendern, die für das jährliche Bingospiel die Preise zur Verfügung stellen. Es sind dies Frau Gabi Feichtmayr, Kerstin Lackner, Rosemarie Bernauer und Karl Pichler.

Monika Herbst, Leiterin der BGL-Schlaganfallselbsthilfegruppe hat 1987 selbst einen Schlaganfall erlitten und brauchte sieben Jahre um aus ihrer Isolation zu kommen und neuen Mut zu schöpfen. Da es zu dieser Zeit keine Selbsthilfegruppe gab, entschloss sie sich selbst zur Gründung einer Gemeinschaft mit gleichen Schlaganfallproblemen. Mit Unterstützung von Gudrun Lederer und anderen Personen wurde am 14. September 1994 die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land aus der Taufe gehoben. Ziel und Zweck sollte sein, den Betroffenen und Angehörigen den Start in ein neues Leben zu erleichtern und bei auftretenden Fragen und Schwierigkeiten hilfreich zur Seite stehen. An jenem 14. September vor 20 Jahren war dann das erste Treffen. Es waren 14 Betroffene und Angehörige gekommen. Ende des gleichen Jahres schloss man sich dem Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener und der Stiftung deutsche Schlaganfallhilfe in Gütersloh an. Im Februar 2006 wurde die Gruppe als gemeinnütziger Verein im Vereinsregister eingetragen. Jedes Jahr im November wird ein Jahresplan erstellt. Einige Programmpunkte stehen dabei vorweg fest. So wird jedes Jahr eine Rehaklinik besucht, um sich über die neuesten Fortschritte in der Rehabilitation vor Ort zu informieren. Eine Faschingsfeier, im Frühling ein Eisessen, ein Jahresausflug mit dem Bus und die Weihnachtsfeier sind ebenfalls traditionelle Unternehmen. Seit 2006 ist die Leiterin monatlich mit einem Infostand in der Rehabilitationsklinik Medikal Park Loipl vertreten. Referenten, die zu den verschiedensten Themen über den Schlaganfall berichten, runden das Programm ab. Die Vorsitzende besucht die jährlichen Verbandstagungen des Bayerischen Schlaganfallverbandes und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe sowie die Weiterbildungen in der Kontaktstelle für das Berchtesgadener Land. Monika Herbst schloss mit den Worten :“Es ist viel passiert in den 20 Jahren, wir sind zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen und freuen uns auf die monatlichen Treffen und die schönen vielfältigen Unternehmungen.“

Bei den Grußworten bedankte sich Pfarrer Anton Parzinger für die Einladung. Er käme gerne in die Gruppe, denn hier herrsche immer eine herzliche Atmosphäre. Er mahnte die Betroffenen an immer wieder neu aufzustehen und weiterzumachen. Pfarrer Werner Buckel sagte, dass sich immer alles nur um das Geld drehe, hier jedoch nicht, denn dies sei ein mit viel Herzblut und Idealismus ausgefülltes Ehrenamt. Hier frage keiner was bekomme ich dafür, deshalb herrsche auch so ein gutes Miteinander und verständnisvoller Teamgeist untereinander. 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer überbrachte ihre persönlichen Grüße und ebenso herzliche Glückwünsche zum Jubiläum von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger. Sie merkte an, dass Deutschland sicher eines der besten Gesundheitssysteme der Welt habe, aber erst Menschen wie hier in dieser Gemeinschaft gäben dem System Menschlichkeit und Geborgenheit. „Selbsthilfe bedeutet für mich in einer Gruppe Zuversicht, Geborgenheit und Rat zu bekommen und das Gleiche auch anderen zu geben“, betonte Bernauer. Für ihre unermüdliche Tätigkeit im Dienste der Selbsthilfegruppe sei Monika Herbst deshalb auch mit der Bürgermedaille der Gemeinde Ainring ausgezeichnet worden.

Die stellvertretenden Leiterinnen Monika Trautmann und Inge Henninger dankten der Leiterin im Auftrag der Gruppe für ihre Arbeit sowie unermüdliche Leistungsbereitschaft, überreichten als Dank und Anerkennung einen Gutschein und ein herbstliches Gesteck. Vom Verband Schlaganfallbetroffener in Bayern überbrachte Dieter Petras die besten Grüße des Vorsitzenden Martin Steidler und überreichte an Monika Herbst einen wunderschönen Blumenstrauß und eine Urkunde.

Marie-Therese Roozen von der Kontaktstelle Berchtesgadener Land referierte zu dem Thema:
„Sinn und Zweck der Selbsthilfe – Was leistet eine Selbsthilfegruppe“. Selbsthilfe bedeute, hier kommen Menschen zusammen, die an einer gemeinsamen Krankheit leiden, ein Problem oder Anliegen haben und versuchen dies selbst besser zu bewältigen. Die Diagnose Schlaganfall verändere das Leben der Betroffenen schlagartig wie beispielgebend bei Monika Herbst. Erst nach sieben Jahren habe sich aus ihrer Isolation befreien können und dank der Unterstützung ihrer Familie mit viel Lebensmut und Energie die Selbsthilfegruppe Berchtesgadener Land gegründet. Ihre Tatkraft habe in der Selbsthilfegruppe Vorbildcharakter. Die vielen Aktivitäten beim Organisieren der Veranstaltungen der Gruppe und die Regelung der Finanzmittel erfordern viel Energie und Zeit. „In unserem Gesundheitssystem ist es vorteilhaft gut informiert zu sein, denn das erhöht die Mitarbeit in der Therapie“, sagte Marie-Therese Roozen.

Wie sie weiter erläuterte, habe eine Selbsthilfegruppe auch einen volkswirtschaftlichen Aspekt. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, dass im Durchschnitt jeder in die Selbsthilfe investierte Euro sieben Euro Gewinn/Nutzen erwirtschafte. Der Schlussappell der Referentin lautete: „Die Kraft der Selbsthilfe kommt aus der Gruppenerfahrung. Die Attraktivität der Selbsthilfegruppen beruht auf dem Bedürfnis nach vertrauensvollem Kontakt, Austausch und dem Wunsch nach freundschaftlichen und damit heilsamen Beziehungen. In schwierigen Lebenssituationen ist es besonders wichtig nicht allein und isoliert zu sein“.


Es folgten Ehrungen für langjährige Gruppentreue: Für 10 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

Barbara Rudholzer, Agnes Thanbichler, Fanny Weichwald und das Ehepaar Resi und Manfred Walter. Für 15 Jahre Zugehörigkeit: Sigrid Eckmann, Edith, Daumann, Irmgard Maier, Hilde Stockhammer. Gründungsmitglieder und seit 20 Jahren von an Anfang an dabei sind Hilde Jurisch, Monika Trautmann, Rupert Herbst und das Ehepaar Erika und Manfred Hornsteiner


Für einen beschwingt-bezaubernden Jubiläums-Abschluss erfreute die „Kindertanzgruppe Konfetti“ unter der Leitung von Tatjana Fesin. Die aufgeführten Tänze wurden von den anwesenden Zuschauern mit langanhaltendem Applaus bedacht.



Gratulation zu Johann Hackl`s 80. Geburtstag
03.05.2014

Johann Hackl bei der Festansprache

Der Ehrenvorsitzende des Bayerischen Verbands Schlaganfallbetroffener e.V. feierte am 21. April des Jahres seinen 80.Geburtstag.
In Olching kam es zu seinen Ehren zu einem Brunch mit zahlreichen Gästen. Der Vorsitzende des Verbandes, Martin Steidler, bedankte sich bei Hackl für seine Verdienste um den Verband und überbrachte im Namen aller Selbsthilfegruppen die allerherzlichsten Glückwünsche.




Seite: