1. Vorsitzender

Monika Herbst
An der Straß 4
83404 Ainring
Tel 08654/56 57
Fax 08654/77 44 21
Email: rumohe@t-online.de
Homepage: www.shg-bgl.de

Stellvertreter

Inge Henninger
Müllnerhorngasse 28
83435 Bad Reichenhall
Tel 08651/770140
Fax 08651/770140

Aktuelles zur Selbsthilfegruppe



Zauberhafte Blütenpracht
17.06.2018

Ausflug der Parkinson- und Schlaganfallselbsthilfegruppe - Einen gemeinsamen Jahresausflug unternahmen die Parkinson- und die Schlaganfallgruppe.

41 Betroffene und Angehörige starteten vom Rot-Kreuz zur Eferdinger Gartenreise nach ca. 1 ½ Stunden erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein das Rosarium in der Nähe von Eferding ( ca. 25 km nordwestlich von Linz).

Das Rosarium wurde im Frühjahr 2000 nach dem Vorbild eines barocken Rosengartens angelegt.

Das Rosarium informiert über die vielfältigen Erscheinungsformen der Rosen. Die Rosenansammlung ist wie ein öffentlicher Park, der für Besucher immer geöffnet ist. Wir waren von der Blütenpracht und dem Duft der Rosen wie verzaubert, Es war genau der richtige Zeitpunkt für den Besuch Leider waren die gekiesten Wege für Rollatoren und Rollstühle nicht befahrbar. Aber der wundervolle Blick vom Eingangstor lies die Pracht des Gartens erahnen. Und es gab trotzdem viel zu sehen.

Anschließend ging es in den Ort Eferding zum Mittagessen. Gut gestärkt und bestens bewirtet ging die Reise weiter zum Garten der Geheimnisse in Strohheim. Der Garten spricht durch seine traumhafte Lage nicht nur Natur- und Gartenfreunde an , sondern ist ein wahrer Kraftplatz um sich in der Ruhe der Natur zu entspannen und gleichzeitig Energie zu tanken. Von der Terrasse der 20.000 m² grossen Gartenanlage gab es einen einen atemberaubenden Ausblick auf die Anlage und übers Eferdinger Becken bis tief ins Gebirge hinein. Auf der schattigen Terrasse ließ es sich bei Kaffee und Kuchen und heiteren Gesprächen sehr gut ausrasten.

Um 16.00 Uhr fuhr uns der freundliche Busfahrer Robert wieder zu unserem Ausgangsziel. Den Spruch des Dalei Lama:“ Besuche einmal im Jahr einen Ort; Den du nicht kennst.“ haben wir alle erfüllt.

Alle waren sich einig. Es war ein sehr schöner Ausflug trotz Hitze und einigen Abstrichen bei der Barrrierefreiheit.





Manfred Walter zu Gast in der Schlaganfallgruppe

Massage mit dem Igelball
01.10.2017

Manfred Walter der stellvertretende Vorsitzende des Behinderten und Versehrtensportvereins Freilassing , referierte beim Gruppentreffen der Schlaganfallselbsthilfegruppe Berchtesgadener Land.

Er erklärte die Handhabung und Wirkungsweise des kleinen stacheligen Balles.

Mit diesem werden die Muskeln gelockert, massiert und besser durchblutet. Außerdem werden in gelähmten Armen und Beinen bei Schlaganfallpatienten die Nerven gereizt und damit lässt sich in Selbstbehandlung die Spastik durch die Nervenreizung etwas lockern. Eine Spastik wird durch eine Schädigung des Gehirns oder des Rückenmarks, eine Erkrankung des zentralen Nervensystems ausgelöst. Viele Schlaganfallpatienten leiden darunter.

Nach dieser kurzen Einführung bekam jedes Mitglied einen kleinen Igelball und konnte die Massage an sich selbst, Arm oder Bein ausprobieren. Je mehr Druck auf den Ball ausgeübt wurde, umso intensiver die Massage.

Der nächste Schritt war dann die Partnermassage am Rücken. Dabei gab es viel Gelächter und Spaß, denn wer sehr kitzelig ist musste sich erst an das Gefühl gewöhnen. Aber alle Betroffenen waren sich einig wie wohltuend so eine kleine eigen Massage mit dem kleinen Ball ist, berichtet Leiterin Monika Herbst.

Zum Abschluss stellte Manfred noch seinen Verein vor. Die Gruppenmitglieder erlebten einen lehrreichen aber gleichzeitig auch heiteren Nachmittag.





In der Almhütte über den See
10.07.2017

Selbsthilfegruppen erlebten Ausflugstag „ ohne Kummer und Sorgen“

Die Selbsthilfegruppen „ Schlaganfall und „Parkinson“ haben bei einem gemeinsamen Jahresausflug entspannende Stunden auf dem Klauser Stausee im Pyrntal erlebt.

Auf der Autobahn ging die Reise Richtung Wien . Beim Voralpenkreuz bog der Bus ab Richtung Graz und weiter Richtung Klausental. Dort lag der smaragdgrüne See vor den Augen der Ausflügler Der Stausee umfasst eine Fläche von 98 Hektar und ist bis zu 45 m tief. Das Kraftwerk wurde 1975 erbaut. Der Stausee liegt wunderschön zwischen steilen Konglomeratwänden-- ein landschaftliches Kleinod im oberen Steyrtal.

Nach dem hervorragenden Mittagessen machten einige einen kurzen Spaziergang auf dem Freizeitgelände.

Anschließend warteten alle gespannt auf die Rundfahrt mit der schwimmenden Almhütte auf dem Stausee.

Der Blick war überwältigend.

Der Bootsführer erläuterte auf Nachfrage die steilen Konglomeratwände, die das Ufer bilden . Es handelt dich um ein Sedimentgestein das in der Autoindustrie zur Blechherstellung verwendet wird .Vom Boot aus sah man auch eine große Abbaustelle und das majestätische Schloss Klaus, das am Fuß des Bergs Brennet liegt.

Während der Fahrt gab es Kaffee und Kuchen. Der Schiffsführer bat die beiden Gruppenleiterinnen in den Führungsstand des Schiffes die Parkinsonleiterin bekam die Kapitänsmütze aufgesetzt und die Schlaganfallleiterin den Rettungsring umgehängt. Für alle Mitglieder war das natürlich sehr lustig. Die Fahrt mit der schwimmenden Almhütte begeisterte alle. Ein Ausflug mit einer Schifffahrt ist für die Gruppenmitglieder etwas Besonderes, denn Besichtigungen zu Fuß sind für die meisten nicht möglich.

Der ehrenamtliche Betreuer vom BRK – Ainring half beim Einsteigen in den behindertengerechten Bus. Der Ausflug endete für die meisten viel zu früh. Ihr Tenor: Es war ein wunderschöner entspannter Tag ohne Kummer und Sorgen.





Die Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe Schlaganfall im Berchtesgadener Land e.V. besuchten als Ehrengäste die 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer sowie die Seelsorger der katholischen Pfarrei und evangelischen Gemeinde, Ruhestandspfarrer Anton Parzinger, sowie Wernher Bien, Pfarrverband Ainring und Werner Buckel vom Gemeindezentrum Mitterfelden.

Der „Ainringer Vierg`gsang" mit von links Christian Hofhans, Thomas Moka, Katrin Hofhans, Sonja Mittermaier-Moka, und am Tisch ganz rechts Vorleser Rupert Herbst.
Fotos: Eckart Schlosser

Mit „Rituale" einfühlsam Weihnachtsfeier gestaltet
Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffene BGL in beschaulicher Runde
im Ainringer Rot-Kreuz-Haus
08.01.2015

Mitterfelden – Die auch diesjährig sehr einfühlsam gestaltete Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe Schlaganfall im Berchtesgadener Land im liebevoll adventlich geschmückten Saal des Rot-Kreuz-Hauses in Mitterfelden stand unter dem Leitwort „Rituale". Gemeint waren damit wiederkehrende Handlungen in den Abläufen der Kalenderjahre. Diesen Bezug in vielfältiger Art stellte nicht nur Monika Herbst, Leiterin der Selbsthilfegruppe, in den zentralen Mittelpunkt des Beisammenseins unter dem Lichterbaum, sondern auch die Ehrengäste knüpften spontan in ihren Grußworte daran an.

Zunächst entbot Monika Herbst den nahezu vollzählig gekommenen Mitgliedern der Selbsthilfegruppe und den weiteren Besuchern aus Kirche und politischer Gemeinde einen herzlichen Willkommensgruß. Zur Bedeutung des heuer gewählten Schlagwortes, auch bezugnehmend zum besinnlichen Teil dieser Weihnachtsfeier mit den aus den Vorjahren bekannten Interpreten, erläuterte die Gruppenleiterin, Rituale seien kleine Auszeiten im Alltag. Hier könne man in einem besonderen Moment bewusst innehalten und neue Lebenskraft schöpfen. Deshalb seien Rituale insbesondere zur Advent- und Weihnachtszeit von besonderem Zauber mit vielen guten Erinnerungen, seien es an unbeschwerte Kindheitstage, bewegende Augenblicke oder beim herzlichen Händedruck und Umarmung die Bedeutung des Füreinander-da-sein zu spüren. Während sich vieles in rasender Geschwindigkeit ändere, würden bestimmte Dinge und vertraute Gewohnheiten unverzichtbar bestehen bleiben.

Monika Herbst dankte allen vielmals, dass das schöne Ritual all die Jahre beibehalten werde um nach Möglichkeit an den Zusammenkünften und Gruppennachmittage sowie insbesondere zu dieser Feierlichkeit zum Jahresausklang teilzunehmen und das vertraute Miteinander zu genießen. Zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel im Kreis der Familie wünschte sie trotz belastender dunkler Lebensschatten durch Schlaganfall und andere Krankheiten eine von ganzem Herzen ermutigende frohe, von Zuversicht geprägte Zeit.

3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer entschuldigte zunächst 1. Bürgermeister Hans Eschlberger wegen einer Vielzahl von anstehender Termine und übernahm das Wort „Rituale" in ihrer Ansprache. Bernauer verwies darauf, dass es in ihrer Familie einen besonderen Adventskalender gebe. Dieser bestehe aus einem kleinen Haus in dem für jeden Tag im Advent ein sinniges Gedicht gemeinsam mit der ganzen Familie gelesen werde Auch für die Schlaganfallgruppe fand sie passende Verse und wünschte allen ein frohes Fest und einen schönen Nachmittag.

Pfarrer Wernher Bien von der katholischen Pfarrei freute sich – wie jedes Jahr – über die Einladung und bestätigte, dass er zu diesem Ritual der Weihnachtsfeier der Schlaganfallgruppe sehr gerne komme. Sein Kollege von der evangelischen Kirche, Pfarrer Werner Buckel bemerkte, dass die Rituale vor Weihnachten bestimmt keine „staade" Zeit seien. Vielmehr hasten die Leute voller Hektik in die Kaufhäuser, dass man fast meinen könnte, eine Hungersnot sei ausgebrochen. In den letzten 2000 Jahren habe sich wenig geändert. Immer noch gebe es verzweifelte und einsame Menschen. „An Weihnachten feiern wir, dass Gott Mensch geworden ist und diese frohe Botschaft sollten wir nicht so negativ sehen. Uns geht es allen hier sehr gut, denn wir haben alles, was benötigt werde, ob gesundes, frisches Wasser, genügend zu essen und ein Dach über den Kopf. Für viele der Flüchtlinge, die derzeit zu uns kommen, eine Utopie in deren Heimatländern. Deshalb sollten wir Gott dankbar sein, wie gut es uns geht und dürfen auch mit Freude Weihnachten feiern", so der evangelische Pfarrherr. Anton Parzinger, Pfarrer im Ruhestand, drückte seine „rituelle Freude" aus, nämlich der alljährlichen Einladung zu dieser Feier, der er sehr gerne Folge leiste. Für die Anwesenden hatte er eine Geschichte parat, die er unter der Betitelung „Keine Krippe für die Katz" vorlas.

Die Leiterin Monika Herbst dankte für die jeweiligen Grußworte und übergab die weitere Programmgestaltung des Nachmittags den in fescher Tracht gekleideten Akteuren des Ainringer Vierg`sangs mit einer Auswahl von weihnachtlichen Musikstücken sowie Vorleser Rupert Herbst. Der Ehemann der Gruppenleiterin brachte besinnliche und heitere G`schichten und Gedichte zu Gehör. Ein herzlicher Applaus belohnte zum Schluss die Vortragenden.

Der Nachmittag bei aufmerksamer Bewirtung mit Kaffee und Kuchen durch die Betreuerinnen Silvia Wetzelsberger, Waltraud und Manuela Leppertinger klang in gemütlicher Runde aus Alle Teilnehmer wurden abschließend noch beschenkt mit einer schönen Weihnachtstüte, gefüllt mit Nüssen, Obst und Stollen. Auch die Mitgabe eines dekorativen Weihnachtsbriefes mit treffendem Gedicht ist schon seit vielen Jahren traditionelles „Ritual".





Tag gegen den Schlaganfall
03.06.2015

Zum bundesweiten Tag gegen den Schlaganfall unter dem Motto "Starke Patienten leben besser" referierte im Rathaussaal Mitterfelden über die verschiedenen Arten eines Schlaganfalles sowie die Risikofaktoren Dr. Jochen Quintern aus Bischofswiesen. Begrüßt wurde der Leitende Oberarzt im Medical Park Loipl, Fachklinik für Neurologie, von Monika Herbst (links), Leiterin der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land und 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer.
Foto: Schlosser

"Starke Patienten leben besser" Selbsthilfegruppe organisierte Vortrag
im Rathaussaal Mitterfelden zum bundesweiten Tag gegen den Schlaganfall
27.10.2014

MITTERFELDEN - Die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land e.V. hat im Rahmen ihrer aktivitätsintensiven Vereinsarbeit und richtungsweisenden Aufgabe zur Krankheitsbewältigung des Risikofaktors "Schlaganfall" zum bundesweiten Tag gegen den Schlaganfall zu einem öffentlichen und bestens organisierten Vortrag eingeladen. Als Referent des Vortrages konnte Dr. Jochen Quintern, Leitender Oberarzt im Medical Park Loipl, Fachklinik für Neurologie, Bischofswiesen, gewonnen werden.

Obwohl jährlich rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall erleiden, wird dieses schlimme Krankheitsbild scheinbar noch immer nicht bewusst wahr genommen, jedenfalls nicht, solange man sich gesund und fit fühlt oder in der Familie kein solcher Krankheitsfall eingetreten ist. Anders war es nicht zu erklären, dass bei weitem nicht alle Stühle im Rathaussaal Mitterfelden besetzt waren. Eigentlich sehr bedauerlich, denn die Selbsthilfegruppe hatte sich mit einem zusätzlichen Infostand sehr viel Mühe gegeben. Viele kostenlose aufklärende und ratgebende Broschüren zur Krankheit, Therapie und Alltag, aber auch die Erkennungswerte von Symptome, die auf einen Schlaganfall hindeuten können, lagen übersichtlich geordnet auf. Sollte sich eine solche Diagnose bestätigen, gilt es über die Schlaganfallversorgung Bescheid zu wissen. Hierzu waren ebenso Orientierungshilfen und Tipps für Betroffene und Angehörige erhältlich. Zur Erinnerung an die Veranstaltung lagen auch kleine Präsente zur Mitnahme bereit.

Eingangs entbot Monika Herbst, Leiterin der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener, einen Willkommensgruß an die 19 Interessierten, unter ihnen Rosemarie Bernauer. Die 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Ainring übernahm die Vertretung für den terminlich verhinderten 1. Bürgermeister Hans Eschlberger. In ihrem Grußwort wies sie die Anwesenden darauf hin, dass es im Landkreis für viele Krankheiten ebenfalls Selbsthilfegruppen gebe, die alle unter dem Dach der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Berchtesgadener Land zusammengefasst seien und gute Arbeit leisten. Speziell die Schlaganfallselbsthilfegruppe habe ihren festen Platz in der Gemeinde Aunring im BRK-Haus in Mitterfelden an der Industriestraße 6a Dr. Jochen Quintern veranschaulichte in seinem Vortrag eingehend die verschiedenen Arten eines Schlaganfalles sowie die Risikofaktoren. Wie viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen hier die gewichtigste Rolle hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Rauchen, Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette, Stress, auch erbliche Vorbelastung, wenn Eltern oder Großeltern von einem Schlaganfall betroffen waren.

Werden Risikofaktoren reduziert, so seien 70 Prozent der Schlaganfälle vermeidbar. Nach einer Akutbehandlung im Krankenhaus folge in der Regel eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme in einer Reha-Klinik für Neurologie. In einem interdisziplinären Therapeutenteam werden die motorischen, sprachlichen oder kognitiven Ausfälle entsprechend therapiert. Monika Herbst gab abschließend den Anwesenden noch einen Spruch von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker mit auf den Weg: "Gesundheit ist ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann". Wie sie weiter sagte, hätten sich die Anwesenden bestens informieren können und gut informierte Patienten leben nach dem Motto des diesjähriges Schlaganfalltages länger. Sie bedankte sich beim Referenten und für die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Ihrer Empfehlung zur Vertiefung des Themas galt der Mitnahme des ausgelegten Infomaterials der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener BGL trifft sich regelmäßig einmal am dritten Samstag des Monats im Rot-Kreuz-Haus in Mitterfelden, jeweils ab 14 Uhr zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch unter dem Hauptziel und Slogan "Miteinander - Füreinander"

Gründungsfest zum 20jährigen Bestehen
der Schlaganfallselbsthilfegruppe BG
27.10.2014

Dieter Petras (rechts) vom Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener mit - von rechts Inge Henninger, Gruppenleiterin Monika Herbst, Monika Trautmann.

FELDKIRCHEN (schl) - Am 14. September 1994 wurde die Selbsthilfegruppe Schlaganfall in Ainring, von Monika Herbst, gegründet.
Bei diesem Treffen waren 14 Personen sowohl Betroffene als auch Angehörige anwesend. Jetzt nach 20 Jahren ist die Gruppe auf 34 Personen angewachsen und durfte das gut besuchte 20-jährige Gründungsfest im Gasthaus Gumping in Feldkirchen feiern. Das musikalische Geleit mit altbekannten Melodien auf der Saalbühne gab das „Edelweiß-Duo“ mit Inge und Manfred Henninger. Beide sind Mitglieder der Selbsthilfegruppe.

Der Auftakt zu den Jubiläumsfestlichkeiten erfolgte zunächst vormittags in der Marienkirche in Feldkirchen mit einem ökumenischen Gottesdienst, der vom katholischen Ruhestandspfarrer Anton Parzinger und seinem Kollegen von der Evang.-Luth. Kirche Werner Buckel beeindruckend gehalten wurde. In seiner Predigt zeigte Werner Buckel das Beispiel „vom Wunder mit dem Gelähmten der wieder gehen kann“ auf und übertrug dies auf die Selbsthilfegruppe, die einander im Krankheitsfall auch helfend zur Seite steht. Die klangvolle Umrahmung des Gottesdienstes gestaltete mit einfühlsamen Liedbeiträgen der „Ainringer Vierg`sang“ mit Sonja Mittermaier-Moka, Thomas Moka und dem Ehepaar Katrin und Christian Hofhans.

Die weltliche Feier fand anschließend im Gasthaus Gumping statt. Gruppenleiterin Monika Herbst stellte die Jubiläumsveranstaltung unter das Motto „Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn sich ein Anderer mitfreut.“ Zahlreichen Gästen entbot Monika Herbst ein herzliches Willkommen: Den beiden Seelsorgern Anton Parzinger und Werner Buckel mit Dank für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes, 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer als Vertreterin der Gemeinde Ainring sowie der langjährigen Begleiterin der Selbsthilfegruppe Gabi Noreisch. Vom Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener waren Dieter Petras und seine Lebensgefährtin Frau Horst anwesend. Grüße gingen ferner an die Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle im Berchtesgadener Land Marie-Therese Roozen, an die Geschäftsführerin der Klinik Medical Park Loipl in Bischofswiesen. Vom Roten Kreuz waren die Leiterin der Bereitschaft Ainring Alexandra Heßberger und ihr Stellvertreter Heinrich Schnell gekommen. Ein Willkommen galt auch der Leiterin der Parkenson-Selbsthilfegruppe Inge Fleischer und Gudrun Lederer (eine Frau der ersten Stunde) und der ehemaligen langjährigen Stellvertreterin der SHG Ainring, Monika Trautmann, die extra aus Schleswig-Holstein angereist war. Viel Lob erfuhren unter den Besuchern im Gumpeisaal die ehrenamtlichen Helfer von der Rot-Kreuz-Bereitschaft Ainring, die mit viel Engagement die monatlichen Gruppentreffen begleiten: Sylvia Wetzelsberger, Familie Leppertinger mit Waltraud, Manuela und Gerhard, Busbegleiter Hans Vocklinger, Unterstützer beim Grillfest Familie Sabine und Erich Hametner. Gedankt wurde den Spendern, die für das jährliche Bingospiel die Preise zur Verfügung stellen. Es sind dies Frau Gabi Feichtmayr, Kerstin Lackner, Rosemarie Bernauer und Karl Pichler.

Monika Herbst, Leiterin der BGL-Schlaganfallselbsthilfegruppe hat 1987 selbst einen Schlaganfall erlitten und brauchte sieben Jahre um aus ihrer Isolation zu kommen und neuen Mut zu schöpfen. Da es zu dieser Zeit keine Selbsthilfegruppe gab, entschloss sie sich selbst zur Gründung einer Gemeinschaft mit gleichen Schlaganfallproblemen. Mit Unterstützung von Gudrun Lederer und anderen Personen wurde am 14. September 1994 die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land aus der Taufe gehoben. Ziel und Zweck sollte sein, den Betroffenen und Angehörigen den Start in ein neues Leben zu erleichtern und bei auftretenden Fragen und Schwierigkeiten hilfreich zur Seite stehen. An jenem 14. September vor 20 Jahren war dann das erste Treffen. Es waren 14 Betroffene und Angehörige gekommen. Ende des gleichen Jahres schloss man sich dem Bayerischen Verband Schlaganfallbetroffener und der Stiftung deutsche Schlaganfallhilfe in Gütersloh an. Im Februar 2006 wurde die Gruppe als gemeinnütziger Verein im Vereinsregister eingetragen. Jedes Jahr im November wird ein Jahresplan erstellt. Einige Programmpunkte stehen dabei vorweg fest. So wird jedes Jahr eine Rehaklinik besucht, um sich über die neuesten Fortschritte in der Rehabilitation vor Ort zu informieren. Eine Faschingsfeier, im Frühling ein Eisessen, ein Jahresausflug mit dem Bus und die Weihnachtsfeier sind ebenfalls traditionelle Unternehmen. Seit 2006 ist die Leiterin monatlich mit einem Infostand in der Rehabilitationsklinik Medikal Park Loipl vertreten. Referenten, die zu den verschiedensten Themen über den Schlaganfall berichten, runden das Programm ab. Die Vorsitzende besucht die jährlichen Verbandstagungen des Bayerischen Schlaganfallverbandes und der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe sowie die Weiterbildungen in der Kontaktstelle für das Berchtesgadener Land. Monika Herbst schloss mit den Worten :“Es ist viel passiert in den 20 Jahren, wir sind zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen und freuen uns auf die monatlichen Treffen und die schönen vielfältigen Unternehmungen.“

Bei den Grußworten bedankte sich Pfarrer Anton Parzinger für die Einladung. Er käme gerne in die Gruppe, denn hier herrsche immer eine herzliche Atmosphäre. Er mahnte die Betroffenen an immer wieder neu aufzustehen und weiterzumachen. Pfarrer Werner Buckel sagte, dass sich immer alles nur um das Geld drehe, hier jedoch nicht, denn dies sei ein mit viel Herzblut und Idealismus ausgefülltes Ehrenamt. Hier frage keiner was bekomme ich dafür, deshalb herrsche auch so ein gutes Miteinander und verständnisvoller Teamgeist untereinander. 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer überbrachte ihre persönlichen Grüße und ebenso herzliche Glückwünsche zum Jubiläum von 1. Bürgermeister Hans Eschlberger. Sie merkte an, dass Deutschland sicher eines der besten Gesundheitssysteme der Welt habe, aber erst Menschen wie hier in dieser Gemeinschaft gäben dem System Menschlichkeit und Geborgenheit. „Selbsthilfe bedeutet für mich in einer Gruppe Zuversicht, Geborgenheit und Rat zu bekommen und das Gleiche auch anderen zu geben“, betonte Bernauer. Für ihre unermüdliche Tätigkeit im Dienste der Selbsthilfegruppe sei Monika Herbst deshalb auch mit der Bürgermedaille der Gemeinde Ainring ausgezeichnet worden.

Die stellvertretenden Leiterinnen Monika Trautmann und Inge Henninger dankten der Leiterin im Auftrag der Gruppe für ihre Arbeit sowie unermüdliche Leistungsbereitschaft, überreichten als Dank und Anerkennung einen Gutschein und ein herbstliches Gesteck. Vom Verband Schlaganfallbetroffener in Bayern überbrachte Dieter Petras die besten Grüße des Vorsitzenden Martin Steidler und überreichte an Monika Herbst einen wunderschönen Blumenstrauß und eine Urkunde.

Marie-Therese Roozen von der Kontaktstelle Berchtesgadener Land referierte zu dem Thema:
„Sinn und Zweck der Selbsthilfe – Was leistet eine Selbsthilfegruppe“. Selbsthilfe bedeute, hier kommen Menschen zusammen, die an einer gemeinsamen Krankheit leiden, ein Problem oder Anliegen haben und versuchen dies selbst besser zu bewältigen. Die Diagnose Schlaganfall verändere das Leben der Betroffenen schlagartig wie beispielgebend bei Monika Herbst. Erst nach sieben Jahren habe sich aus ihrer Isolation befreien können und dank der Unterstützung ihrer Familie mit viel Lebensmut und Energie die Selbsthilfegruppe Berchtesgadener Land gegründet. Ihre Tatkraft habe in der Selbsthilfegruppe Vorbildcharakter. Die vielen Aktivitäten beim Organisieren der Veranstaltungen der Gruppe und die Regelung der Finanzmittel erfordern viel Energie und Zeit. „In unserem Gesundheitssystem ist es vorteilhaft gut informiert zu sein, denn das erhöht die Mitarbeit in der Therapie“, sagte Marie-Therese Roozen.

Wie sie weiter erläuterte, habe eine Selbsthilfegruppe auch einen volkswirtschaftlichen Aspekt. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, dass im Durchschnitt jeder in die Selbsthilfe investierte Euro sieben Euro Gewinn/Nutzen erwirtschafte. Der Schlussappell der Referentin lautete: „Die Kraft der Selbsthilfe kommt aus der Gruppenerfahrung. Die Attraktivität der Selbsthilfegruppen beruht auf dem Bedürfnis nach vertrauensvollem Kontakt, Austausch und dem Wunsch nach freundschaftlichen und damit heilsamen Beziehungen. In schwierigen Lebenssituationen ist es besonders wichtig nicht allein und isoliert zu sein“.


Es folgten Ehrungen für langjährige Gruppentreue: Für 10 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

Barbara Rudholzer, Agnes Thanbichler, Fanny Weichwald und das Ehepaar Resi und Manfred Walter. Für 15 Jahre Zugehörigkeit: Sigrid Eckmann, Edith, Daumann, Irmgard Maier, Hilde Stockhammer. Gründungsmitglieder und seit 20 Jahren von an Anfang an dabei sind Hilde Jurisch, Monika Trautmann, Rupert Herbst und das Ehepaar Erika und Manfred Hornsteiner


Für einen beschwingt-bezaubernden Jubiläums-Abschluss erfreute die „Kindertanzgruppe Konfetti“ unter der Leitung von Tatjana Fesin. Die aufgeführten Tänze wurden von den anwesenden Zuschauern mit langanhaltendem Applaus bedacht.

Bericht zur Veranstaltung Gesundheitsinitiative "Bayern gegen den Schlaganfall"
am 02.07.2014 in Traunstein.
12.07.2014

Bericht zur Veranstaltung Gesundheitsinitiative "Bayern gegen den Schlaganfall" am 02.07.2014 in Traunstein.

Schon vor der angekündigten Zeit(10.00Uhr herrschte beim Schlaganfallmobil reger Andrang. Viele Besucher stellten sich in der Warteschlange für den Risikotest an. Es kamen auch einige Besucher an unseren Informationsstand , um sich über unsere Arbeit und Aktivitäten zu informieren. Ein Neurologo des Klinikum Traunsteins wurde ebenfalls mit Befragungen von den interessierten Bürgern überhäuft. Bis 12.00 Uhr hielt sich das trockene Wetter, danach fing es leider sehr zu stürmen und zu regnen an und das Interesse der Traunsteiner Bevölkerung ließ nach. Aus vielen Gesprächen hörte man aber raus, dass eine Aufklärung der Bevölkerung noch immer wieder notwendig ist. Es ist noch immer nicht ganz durchgedrungen, dass jeder Schlaganfall ein Notfall ist und sofort die Rettungsnummer 112 gerufen werden muss.

Jahreshauptversammlung der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land e.V.
01.04.2014

1. Bürgermeister Hans Eschlberger beglückwünschte Monika Herbst, Gründerin der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land zur ehrenamtlichen Bereitschaft auch im 20. Jubiläumsjahr die Gruppe weiterhin zu leiten. In den Funktionen der übrigen Vorstandschaft ergaben sich bei den Neuwahlen ebenfalls keine Veränderungen. Foto: Schlosser

MITTERFELDEN (schl) - Am 14. September 1994 gründete Monika Herbst aus der Gemeinde Ainring die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land. Seither leitet sie - obwohl als 37-Jährige selbst von einem schweren Schlaganfall betroffen - mit viel Geschick, großer Hilfsbereitschaft und hervorragendem Organisationstalent die Gruppe. Im 20. Jubiläumsjahr fand nun kürzlich die Hauptversammlung im Rot-Kreuz-Haus in Mitterfelden statt.

Viele Mitglieder fanden sich ein. Ein besonderes Willkommen galt den Ehrengästen, nämlich Bürgermeister Hans Eschlberger und Hausherrin Alexandra Heßberger, zugleich Bereitschaftsleiterin des Ainringer Roten Kreuzes. Sowohl der katholische wie evangelische Pfarrer wurden wegen anderer Terminverpflichtungen entschuldigt.

Für die 2013 verstorbenen Mitglieder Marlene Morche (+29.10.) und Roland Mittag (+1.11.), sowie auch jene der vergangenen Jahre, wurde ein Gedenken eingelegt. Besinnliche Worte richtete Monika Herbst an die Anwesenden, die ja schon seit Jahren regelmäßig zu den Treffen in das BRK-Haus kommen. Die Aufgabe einer Selbsthilfegruppe sehe sie unter anderem darin, den Betroffenen und Angehörigen bei der Neuorientierung ihres Lebens beratend und helfend zur Seite zu stehen.

Nach dem tragischen Ereignis müsse man erst wieder Orientierung suchen. Umdenken, anpassen und das veränderte Leben annehmen, erspare viel Leid und Hoffnungslosigkeit und bringe neue Zufriedenheit. "Öffne Dein verschlossenes Herz, und lass es wieder ein - das Leben - Schritt für Schritt, mag es auch lange dauern, es lohnt sich immer\", sagte die Gruppenleiterin und musste sich selbst Zeit nehmen, wieder ihre Stimme zu finden um für die tatkräftige Unterstützung in ihrem Ehrenamt zu danken, sei es insbesondere ihrem Ehemann Rupert sowie der 2. Vorsitzende Inge Henninger.

Wie Monika Herbst weiter ausführte, würden die Gruppentreffen bestens vorbereitet und den ganzen Nachmittag ehrenamtlich betreut. Besonders nannte sie Silvia Wetzelsberger, das Ehepaar Leppertinger, den Betreuer bei den Ausflügen Hans Vocklinger. Die Ainringer Rot-Kreuz-Bereitschaft stehe jederzeit der Selbsthilfegruppe unterstützend zur Seite. "Wir werden hier schon sehr verwöhnt\", betonte die Gruppenleiterin, eine Aussage, welche die Mitglieder mit einem Applaus bekräftigten.

Dank galt auch den Spendern und Geldgebern, der Gemeinde Ainring. den örtlichen Geschäften für die Preise der jährlichen Tombola, dem Bayerischen Schlaganfallverband und dem runden Tisch der Krankenkassen für Mithilfe. In das neue Berichtsjahr startet die Gruppe mit 30 Mitgliedern im Alter zwischen 43 und 85 Jahren.

Nachfolgend erinnerte Monika Herbst in ihrem Tätigkeitsbericht, nach Monaten und Tagen geordnet, von vielen Aktivitäten. Standard sei, dass man sich jeweils am dritten Samstag eines Monats im BRK-Haus in Mitterfelden treffe, dort betreut von drei ehrenamtlichen Helferinnen der BRK-Bereitschaft Ainring. Zehn Mitglieder seien - körperlich bedingt - bei jedem Treffen in Begleitung eines Angehörigen. Bei Busausflügen sei die Unterstützung von zwei ehrenamtlichen Sanitätern der Bereitschaft gewährleistet.

Als Gruppenleiterin gebe sie Angehörigen oder Betroffenen oft ausführlich Beratung am Telefon oder übernehme auf Wunsch auch Besuche zu Hause, informierte Monika Herbst. Die örtlichen Hausärzte und Neurologen wurden ihren Patienten immer öfter den Besuch einer Selbsthilfegruppe empfehlen. Das soziale Leben eines Schlaganfallbetroffenen sei fast immer durch Mobilisationsverlust und Isolation geprägt. Schon allein durch die regelmäßigen Treffen könne diesem Problem entgegengewirkt werden.

In drei eng beschriebenen Seiten listete Monika Herbst den Rückblick auf, ein Beweis der Aktivität der Gruppe, auch zu den jeweiligen Jahreszeiten mit Fasching-, Grill- und Weihnachtsfeier anpassend. Gemeinsam mit der befreundeten Parkinsongruppe sei man regelmäßig mit dem Infostand in der Reha-Klinik Medical Park Bischofswiesen zugegen und auch Ausflüge würden miteinander unternommen. Kostenteilung und Austausch über mögliche neueste therapeutische Behandlungsmöglichkeiten seien gewichtige Gründe für diesen vernünftigen Entschluss gewesen.

Schöne Reiseerinnerungen im Vorjahr tragen zu neuen Eindrücken, vertiefenden Zusammenhalt und Gemeinsamkeit der Mitglieder bei. Aufgezählt wurde die Fahrt zum Eisessen nach Kühnhausen am Waginger See, Jahresausflug zum Starnberger See oder im zweijährigen Turnus 2013 zum Oktoberfest nach München auf Einladung des Bayerischen Verbandes Schlaganfallbetroffener. Zu den Touren sagte Monika Herbst: "Ein Zitat besagt, Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. So wollen auch die Menschen mit Behinderung am Leben mit allem teilnehmen. Wenn es auch etwas beschwerlicher ist mit den verschiedensten Einschränkungen zu reisen.\"

Das Motto "Mit Herz und Verstand\" treffe voll und ganz auf die Selbsthilfegruppe von Schlaganfallbetroffenen im Landkreis zu, betonte Bürgermeister Hans Eschlberger in seinem Grußwort. Es sei ein Segen, dass es die Gruppe gebe und hier in der Gemeinde Ainring ihre Heimat habe. Zu verdanken habe man dies der Gründerin Monika Herbst, die nun schon seit knapp 20 Jahren in vorbildlicher Weise dieses Ehrenamt bekleide. Diese Verdienste und Mitmenschlichkeit sei ihr vor einigen Jahren mit Verleihung der Bürgermedaille - die höchste Auszeichnung, welche die Gemeinde zu vergeben habe - gewürdigt worden. Der Bürgermeister zitierte den mit dem Nobelpreis ausgezeichneten, vor 25 Jahren verstorbenen Verhaltensforscher Konrad Lorenz: "Wir sind ein kleines Teilchen eines Ganzen, aber jeder hat eine unendlich große Verantwortung.\" Mit einem herzlichen "Vergelt`s Gott\" persönlich und im Namen der Gemeinde und guten Zukunftswünschen überreichte Hans Eschlberger an Monika Herbst einen wunderschönen Blumenstock mit zarten Orchideen.

Kassenwart Rupert Herbst informierte detailliert über die finanzielle Situation, die nach wie vor eine zufriedenstellende Basis bildet. Die Kassenprüfer Manfred Walter und Inge Henninger walteten ihres Amtes und Henninger konnte eine vorbildlich geführte und ordnungsgemäß geführte Kasse mit dem Dank an Rupert Herbst vermelden. Der folgende Entlastungsvorschlag wurde einstimmig angenommen.

Im Turnus von zwei Jahren standen in weiterer Folge der Tagesordnung Neuwahlen an. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Hans Eschlberger in Assistenz von Kreisrätin Agnes Thanbichler (Begleitperson einer Betroffenen) und als Protokollführer wurde Rupert Herbst bestimmt. Die gesamte Vorstandschaft stellte sich zur Wiederwahl, die so aussieht: 1. Gruppenleiterin Monika Herbst, stellvertretend Inge Henninger, Kassier Rupert Herbst. Als Kassenprüfer bestimmt wurden wiederum Inge Henninger und Manfred Walter.

Blumensträuße verteilte Monika Herbst an die ehrenamtliche Helferin Silvia Wetzelsberger nachträglich zu deren Geburtstag, sowie Barbara Rudholzer, die nach ihrem Krankenhausaufenthalt an dieser Hauptversammlung teilnehmen konnte. Nachdem Manfred Walter sich sehr positiv zu den Gemeinsamkeiten mit der Parkinsongruppe äußerte und Monika Herbst heitere Reime von Wilhelm Busch betreffend des Ehrenamts vorlas, gab`s für alle selbstgemachte Kuchen, Kaffee oder Tee und später bei einer Terminvorschau noch Säfte und Knabbereien.